Südtirol 2010 - Monte Piano / Monte Piana

Kategorie: Reiseberichte
Erstellt am 26.06.2010 um 17:33:04 von Markus Lacher.

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Da es mit dem Pionierweg nicht geklappt hatte, erfolgte heute der zweite Versuch. Die Anfahrt erfolgte dieses Mal wieder über die Ss 51 in Richtung Misurina. Wie am Vortag fährt man Richtung Auronzohütte und sieht dort bereits die Beschilderung für das Museum. Auf einem Parkplatz muss das Auto abgestellt werden – eine Weiterfahrt ist nicht möglich bzw. nur mit den dort wartenden Jeep-Taxis (Hinfahrt: 5,- Euro, Hin- und Rückfahrt: 8,- Euro). Der Parkplatz ist im Voraus zu bezahlen (1 Stunde = 1 Euro) – sehr schlecht, wenn man nicht weiß, wie lange man für Auf- und Abstieg sowie Besichtigung benötigt. Fünf Stunden waren bei uns (ohne Nutzung des Jeep-Taxis) knapp, aber ausreichend. Der Weg nach oben ist unspektakulär und nicht übermäßig anstrengend – den Taxiservice kann man sich als halbwegs fitter Mensch getrost sparen.

Oben angekommen machte sich allerdings Enttäuschung breit über das „Freilichtmuseum“: Außer einem Artilleriegeschütz und vielen zerstörten Gräben und Stellungen ist dort nicht viel zu sehen. Nach einigem Umherirren fand sich dann auch eine Anzeigetafel auf der verschiedene Punkte eingezeichnet waren und was sich an diesen befunden hatte. Die Antwort auf die zuvor aufgetauchte Frage, was die gelben durchnummerierten Schilder zu bedeuten haben, war also dann auch gefunden worden...

Fazit: Stark verbesserungswürdig. Würde man an der Bosihütte eine entsprechende Tafel und womöglich Handzettel anbringen, dann wäre den Besuchern vermutlich sehr weitergeholfen, was Rundweg und Beschilderung angeht. Im jetzigen Zustand ist es eher ein Ablaufen eines Weges und das zufällig Finden einer Hinweistafel – doch was bringt die einem, wenn man irgendwo vor einem Schild mit einer Nummer steht und nichts in der Hand hat, um nachzusehen, was einem diese Nummer sagen möchte?

Ansonsten dürfte die Doppelspitze Monte Piano / Monte Piana bei gutem Wetter einen atemberaubenden Ausblick auf die umliegenden Berge ermöglichen. Leider war an diesem Tag das Wetter nicht sonderlich gut, so dass die Aussichten eher trüb war. Erwähnenswert ist noch das „Toblacher Kreuz“ auf der Spitze (2.305 Hm) des Monte Piano.

Toblacher Kreuz

Der Abstieg erfolgt ebenfalls über den sogenannten „Touristensteig“.

Google Maps: Monte Piano

Kosten:
1,- Euro Parkgebühren pro Stunde (vorab zu bezahlen!)
5,- bzw. 8,- Euro Jeep-Taxi

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