Unweit der „Chiesa del Gesù“ befindet sich das „Pantheon“. Es handelte sich ursprünglich um ein Heiligtum, das allen römischen Göttern geweiht war. Sein guter Zustand hat es dem Umstand zu verdanken, dass es bereits zu Beginn des 7. Jahrhunderts durch die Christen als Kirche weitergenutzt wurde. Mit einem Durchmesser sowie einer Höhe von 43,3 Metern ist der Innenraum des Pantheons überwältigend.
Insbesondere dann, wenn beim Betreten das Sonnenlicht durch die neun Meter durchmessende Kuppel („Opaion“) den Innenraum des Pantheon erhellt. Eindringendes Regenwasser wird auch heute noch durch ein immer noch intaktes Entwässerungssystem unter dem Fußboden abgeleitet.
Der Eingang des Pantheon wird von 16 korinthischen Säulen gestützt. Das bronzene Eingangstor hat eine Höhe von 6,50 Meter.
In der Antike war die Kuppel mit Bronze ausgekleidet und mit goldenen Sternen versehen und sollte den Himmel darstellen. Diese Bronzeverkleidung wurde im Jahr 663 durch Konstantinus II. geplündert.
Papst Urban VIII. ließ die Bronzeverkleidung in der Vorhalle entfernen, um damit den 93 Tonnen schweren Baldachin für den Altar der Peterskirche zu schaffen.






















































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