Archiv nach Kategorien: Burgen

Niederburg Manderscheid

Die Stadt Manderscheid fand bereits im Jahr 973 eine geschichtliche Erwänung. Seit Mitte des 12. Jahrhunderts gehört Manderscheid zum Erzbistum Trier.

Von den beiden Burgen ist die Oberburg die ältere; ihre Wurzeln sollen ins 10. Jahrhundert zurückreichen. Heute ist allerdings nicht mehr viel von der Burg übrig. Man kann sie nach einem kurzen Fussmarsch erreichen und die Reste des Bergfrieds erklimmen. Über etwa 110 Stufen gelangt man zu dessen Spitze und hat von dort aus eine hervorragende Sicht über das Tal sowie die Niederburg.

Etwa in Mitte des 12. Jahrhunderts geriet die Oberburg in den Besitz der Erzbischöfe von Trier. Dadurch wurde die Niederburg, die erstmals 1133 geschichtlich erwähnt wird, zum Sitz der Herren von Manderscheid.

Eine Belagerung in der Zeit zwischen 1346­ und 1348 durch Erzbischof Balduin überstand die Burg schadlos.Auch eine Spukgeschichte gibt es zur Unterburg. Diese findet sich auf der unten verlinkten Internetseite.

Eintritt

Erwachsene zahlen 2,- Euro pro Person.

Internetauftritt

http://www.niederburg-manderscheid.de

Rietburg bei Rhodt / Edenkoben

Die Rietburg (auch Rippburg oder Altes Schloß genannt) thront etwa 535 Meter über NN bei Rhodt / Edenkoben und ist damit eine der höchstgelegenen Burgruine der Pfalz.

Sie wurde etwa 1200-1204 von Konrad von Riet erbaut.

Ihre endgültige Zerstörung dürfte während des Dreißigjährigen Krieges erfolgt sein, da sie bereits 1681 als Ruine geführt wird.

In den Jahren 1988-1990 erhielt die Burg ihr heutiges Aussehen. Bei diesen Baumaßnahmen gingen auch baugeschichtlich wertvolle Bestandteile der Burg unwiderbringlich verloren.

Als Besucher hat man die Möglichkeit, die Burg entweder zu Fuß zu erreichen (was je nach Wegstrecke zwischen 20 und 60 Minuten in Anspruch nimmt) oder aber mit einem Sessellift unmittelbar an die Burg zu fahren (was etwa 8 Minuten dauert). Die Kosten für Hin- und Rückfahrt betragen für eine erwachsene Person 5,50 Euro.

Burg Berwartstein

Die Burg Berwartstein ist unmittelbar in der Nähe des Ortes Erlenbach bei Dahn. Es ist die einzige Burg des Wasgaus, die nach ihrer Zerstörung wieder aufgebaut wurde und auch heute noch bewohnt ist.

Der Berwartstein ist eine Felsenburg und größtenteils in den Sandstein gehauen. Eine erste Erwähnung der Burg fand 1152 statt.

In der Burg selbst findet sich ein in den Sandstein gehauener Brunnen mit einer Tiefe von 104 Metern und einem Durchmesser von 2 Metern. Dieser sollte die Burg im Belagerungszustand mit Wasser versorgen.

Ruine Schlössel

Über das bei Klingenmünster liegende „Schlössel“ ist so gut wie nichts bekannt. Die Ruine zählt zu einer der Ältesten in Rheinland-Pfalz. Der Ringwall ist auf eine Zeit um 900 datiert.

Den Weg zum Schlössel findet man vom Parktplatz der Burgruine Landeck aus. Dort muss man lediglich der örtlichen Wegmarkierung „6“ folgen und gelangt früher oder später zu der Ruine. Ob sich der Weg wirklich lohnt, ist jedem selbst überlassen. Nur eines: Viel vorfinden wird man nicht und auch eine besondere Aussicht sucht man vergebens… Aber um eine Burgentour zu komplettieren muss man eben auch mal dort gewesen sein. :/

Hohe Königsburg / Haut-Kœnigsbourg

ie Hohe Königsburg / Haut-Kœnigsbourg liegt in der Nähe der französischen Stadt Sélestat und wurde 1147 erbaut. In ihrer Geschichte wurde die Burg 1462 unter anderem wegen Raubritterei geschleift.

Heute ist die Burg eine der bedeutendste erhaltenen Anlagen dieser Art in der Region. Zudem ist sie das einzige im Elsass gelegene französische Nationaldenkmal.

Eine Besichtigung kostet für Erwachsene 7,50 Euro. Die Burg kann nach eigenem Ermessen besichtigt werden – es gibt allerdings auch die Möglichkeit einer deutschsprachigen Führung.

Weitere Informationen finden sich direkt auf der Homepage der Burg:

Hohe Königsburg / Haut-Kœnigsbourg

Burg Hochburg

Die heutige Ruine wurde im 11. Jahrhundert erbaut und kann heute kostenlos besichtigt werden. In der Oberburg befindet sich ein kleines Museum.

Burg Neuleiningen

Gegen 1240 wurde die Burg durch den Leininger-Grafen Friedrich III. erbaut. Heute ist mehr oder weniger nur noch das äußere „Gerippe“ der Burg vorhanden, welches kostenlos besichtigt werden kann.

Burg Eltz

Angeblich eine der schönsten Burgen Deutschlands ist die Burg Eltz in der Nähe von Wierschem. Sie wurde als einzige Burganlage der Eifel in ihrer ganzen Bestehenszeit nicht einmal erobert oder geplündert.

Eine Besichtigung des Burginneren ist nur mit Führung möglich und kostet 6,- Euro pro erwachsener Person.
Der Weg zur Burg kann entweder zu Fuß oder mit dem eigens eingerichteten Transfer stattfinden.

Mutig wie ich war, ging ich zu Fuß… Es war stellenweise verdammt steil!!

(Die Burg war als Motiv auf den alten 500,- DM Scheinen abgebildet – falls die noch wer kennt.)

Burg Blumenstein

Die Burgruine Blumenstein ist in der Nähe von Schönau zu finden.

Entstanden ist sie vermutlich Mitte des 13. Jahrhunderts. Es handelte sich um eine relativ kleine Burg, von der heute auch nicht mehr sehr viel übrig geblieben ist.

1525 wurde die Burg im Bauernkrieg zerstört und erst im 17. Jahrhundert notdürftig wieder errichtet. Sie diente der umliegenden Bevölkerung als Fliehburg für Kriegszeiten. Im Laufe der Zeit verfiel die Burg dann jedoch zusehends und wurde nicht mehr weiter instandgesetzt.

Heute sind nur noch spärliche Reste der Mauern, Teile einer Schildmauer und eine Felsenkammer sowie eine Zisterne erhalten.

Burg Wachtenburg

Die Burgruine Wachtenburg liegt oberhalb von Wachenheim an der Weinstraße und gilt als Wahrzeichen der Stadt. Aufgrund ihrer Lage und dem dadurch möglichen Blick in das Rheintal gilt sie teilweise auch als der „Balkon der Pfalz“.

Erbaut wurde die Burg vermutlich im zwölften Jahrhundert. Den noch vorhandenen Bergfried kann man über eine Stahltreppe besteigen, um den Ausblick zu genießen.

Der Eintritt bzw. Zugang zur Burgruine ist frei.