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Allgäu: Panoramabilder

Hier ein paar Panoramabilder.

Allgäu: Nebelhorn – Gleitweg – Oytal – Oberstdorf

Eine unserer Wanderungen startete mit der Nebelhornbahn in Oberstdorf.

Nebelhornbahn - Talstation

Nebelhornbahn – Talstation

Mit der Bahn fuhren wir bis zur Station „Höfatsblick“ auf eine Höhe von 1.932 Metern. Hierfür muss an der Station „Seealpe“ umgestiegen werden. Insgesamt werden auf dieser Strecke rund 4,8 Kilometer Strecke zurückgelegt und eine Höhe von rund 1.100 Höhenmetern überwunden.

Nebelhornbahn

Nebelhornbahn

Für die Benutzung der Nebelhornbahn wurden pro Person 20,- € fällig. Wer im Besitz der „Allgäu-Walser-Karte“ ist, erhält hierauf einen Preisnachlass über einen Euro. Zudem kann man einige der Parkplätze in Oberstdorf kostenlos nutzen – was angesichts der teils happigen Parkgebühren nicht zu unterschätzen ist. Das Parken direkt an der Nebelhornbahn kostet 6,- Euro.

Vom „Edmund-Probst-Haus“ (1.932 Meter) aus haben wir dann unsere Wanderung gestartet.

Edmund-Probst-Haus

Edmund-Probst-Haus

Diese führte uns zunächst zum Seealpsee, einem Hochgebirgssee auf 1622 Meter Höhe.

Seealpsee - Allgäu

Seealpsee – Allgäu

Oberhalb des Sees ist eine kleine Alpe, an der man sich stärken kann, ehe man den Weg zum See bzw. ins Oytal fortsetzt.

Seealpsee - Allgäu

Seealpsee – Allgäu

Über den Gleitweg geht es dann weiter ins Oytal.

Der Gleitweg selbst ist ausgeschildert mit dem Vermerk „nur für Geübte“. Ein weiteres Hinweisschild weist folgenden Text aus:

Der Abstieg ins Oytal ist nur über den Gleitweg möglich.
Bei diesem handelt es sich um einen hochalpinen Steig der nur von erfahrenen Bergsteigern begangen werden sollte.

Da unser Ziel das Oytal war, blieb uns also keine andere Möglichkeit, als diesen Weg zu wählen. Zu Anfang ist der Weg noch gut begehbar.

Gleitweg

Gleitweg

Im weiteren Verlauf wird der Weg schmaler, stellenweise stark abschüssig und immer wieder – seinem Namen alle Ehre machend – sehr gleitend / glitschig. Ob es ratsam ist, diesen Weg bei schlechtem Wetter zu gehen, sollte man sich auf jeden Fall eine Überlegung wert sein.

Unterwegs finden sich einige Stellen, an denen Stahlseilsicherungen vorhanden sind. Aber diese sind durchaus ohne größere Probleme zu überwinden. Trittsicherheit sollte dennoch vorhanden sein!

Eine entsprechende Ausrüstung ist nicht zwingend erforderlich. Uns selbst sind „Wanderer“ in normalen Halbschuhen begegnet…

Unterwegs ist auch der ein oder andere Wasserfall zu überwinden.

Gleitweg

Gleitweg

Zu guter Letzt endet der Gleitweg im Oytal; in unmittelbarer Nähe des Oytalhaus. Von hier aus führt ein asphaltierter Weg zurück nach Oberstdorf. Angegeben ist eine Gehzeit von rund eindreiviertel Stunden. Wem das zu lange ist, der kann im Oytalhaus Roller leihen (6,- Euro) und damit nach Oberstdorf fahren.

Allgäu: Breitachklamm

In unserem Urlaub haben wir die Breitachklamm in der Nähe von Oberstdorf besucht. Nach Passieren des Kassenbereichs führt ein kleiner Weg auf direktem Weg zur Klamm. Insgesamt ist die Strecke rund 2,5 Kilometer lang.

Breitachklamm

Breitachklamm

Den Rückweg haben wir nicht durch die Klamm genommen, sondern sind den Panoramaweg gelaufen. Für diesen hat das im Eingangsbereich gekaufte Ticket ebenfalls Gültigkeit.

Breitachklamm

Breitachklamm

Preise und Parken:

Der Eintritt für die Klamm selbst beträgt für Erwachsene 3,50 € pro Person. Vor Ort befindet sich ein großer, aber kostenpflichtiger Parkplatz. Dort sind 2,- € pro Fahrzeug zu entrichten.

Internetseite: http://www.breitachklamm.com/

Lechtal – Kogelsee

Eine weitere Wandertour führte von Gramais – der kleinsten Gemeinde Österreichs – ausgehend an den Kogelsee. Dieser liegt auf einer Höhe von etwa 2.171 Metern.

Die ersten Meter der Strecke führen durch steilen Latschenbewuchs.

Zwischendurch sorgen kleine Wasserläufe immer wieder für kühle Erfrischung.

Die Aussicht kurz vor Erreichen des Kogelsees.

Die Mühen des Aufstiegs werden belohnt: Der idyllisch gelegene, eiskalte Kogelsee!

Lechtal – Hahntennjoch / Anhalter Hütte

Tagesziel war am 13.8.2011 die Anhalter Hütte (2.038 Hm). Die Anfahrt erfolgte mit dem Auto bis zum Parkplatz am Hahntennjoch. Dort wurde das Fahrzeug abgestellt und die kurze Wanderung (knapp über 3 Kilometer einfache Wegstrecke) begann.


Schon nach wenigen Metern war man mitten zwischen grasenden Kühen. Zum Glück alles friedliches Getier… ;)


Beim Aufstieg wurden wir durch eine Pferdeherde überrascht, welche gerade mit einer beneidenswerten Trittsicherheit abwärts gebracht wurde.
Die Aussichten entlohnten für die teils steilen Passagen.
Das Ziel, die Anhalter Hütte vor Augen…

Lechtal – Stablalm / Elmen

Am 11. August 2011 war eine Wanderung von Stanzach zur Stablalm angesagt.

Der Hinweg betrug rund 6,6 Kilometer und führte von Stanzach (940 Hm) über den Neerenweg auf rund 1.600 Hm. Der Neerenweg war teilweise sehr steil, weshalb bereits beim Aufstieg klar war, dass dies keinesfalls der Rückweg sein würde.Stablalm - Elmen - Österreich
Abb.: Blick ins Lechtal.Von dort aus ging es auf teils abenteuerlichen Wegen zum Tagesziel, der Stablalm auf 1.412 Hm, welche auch als „Balkon des Lechtals“ beschrieben war. Dem kann man nur zustimmen: Von der Terrasse der Stablalm hat man bei gutem Wetter einen einzigartigen Weitblick ins Lechtal.Stablalm - Elmen - Österreich
Abb.: Die Stabalm in Sichtweite!!Nach einer Stärkung wurde der Heimweg angetreten, welcher deutlich besser und komfortabler zu gehen war.Stablalm - Elmen - Österreich
Abb.: Blick auf die Gebirgslandschaft in unmittelbarer Nähe der Stablalm.Stablalm - Elmen - Österreich
Abb.: Der Blick von der Stablalm ins Lechtal

Lechtal – Petersbergalm / Petersbergalpe

Am 10.8.2011 war eine Wanderung zur Petersbergalm / Petersbergalpe angesagt. Startpunkt der Wanderung war in Hinterhornbach in Österreich.

Dort finden sich diverse kostenlose Parkmöglichkeiten: Direkt im Ort an der Feuerwehr oder noch ein Stück weiter führt eine Abzweigung an weitere Parkmöglichkeiten.Von unserem Startpunkt aus war die Petersbergalm / Petersbergalpe etwa 6,6 Kilometer entfernt. Die Strecke an sich stellt keine besonderen Herausforderungen und zeigt sich mit sehr leichten Anstiegen moderat. Dies zeigte sich auch an der Petersbergalm / Petersbergalpe selbst: Von Kleinkindern bis Senioren war dort alles vertreten.Die Beschilderungen ist ebenfalls ausreichend, wobei man nur selten Gelegenheit hat, sich zu verlaufen.PetersbergalmWegstrecke entlang des Hornbachs.PetersbergalmAuf dem Weg zur Petersbergalm / Petersbergalpe liegt Drähütten, welches zum kurzen Verweilen einlädt.PetersbergalmAn der Petersbergalm / Petersbergalpe lohnt sich eine Stärkung. Das Menü ist übersichtlich, die Portionen dafür ausgiebig!Auf der gleichen Strecke geht es dann wieder zurück nach Hinterhornbach.

Südtirol 2010

Vom 21. Juni 2010 bis 28. Juni 2010 war ich in Südtirol in Urlaub.

Mit leichter Verspätung ging es kurz nach 6 Uhr in der Frühe los in Richtung Südtirol. Dieses Jahr war die Wahl des Reiseziels auf die prächtige Dolomitenlandschaft im Hochpustertal gefallen. Als Unterkunft wurde eine Pension (Haus Helene) in Sexten ausgewählt.

Die Fahrt verlief völlig problem-, stress – und staufrei. Nach gut acht Stunden Fahrt- und Rastzeit wurde kurz nach 14 Uhr das Reiseziel Sexten erreicht.

Bis zur Überquerung der Alpen war noch überwiegend schlechtes Wetter, ja sogar teilweise Regen. Dies änderte sich jedoch mit einem sonnigen Empfang in Italien und sollte sich, so viel bereits im Voraus, bis zum Ende der Reise auch nicht mehr ändern.

Da für den ersten Tag nichts weiter geplant war, war zunächst etwas Erholung von der Fahrt angesagt.

Die einzelnen Reiseberichte sind hier zusammengefasst:

Rotwand
Zsigmondy-Comici-Hütte
Pionierweg
Drei Zinnen
Monte Piano / Monte Piana
Pragser Wildsee

Kosten
7,90 Euro für eine 10-Tages-Plakette zum Befahren der österreichischen Autobahnen
8,- Euro Brennerautobahn
2,50 Euro Maut für italienische Autobahn

Südtirol 2010 – Pragser Wildsee

Zum Ausklang des Urlaubs erfolgte eine Fahrt an den Pragser Wildsee. Der malerisch gelegene See ist ebenfalls ein Touristenmagnet und entsprechend frequentiert. Für die Nutzung der Parkplätze sind Tagestickets zum Preis von 3,- Euro zu erwerben.

Pragser WildseeGoogle Maps: Pragser Wildsee

Kosten:
3,- Euro Tagesticket Parkplatz

Südtirol 2010 – Monte Piano / Monte Piana

Da es mit dem Pionierweg nicht geklappt hatte, erfolgte heute der zweite Versuch. Die Anfahrt erfolgte dieses Mal wieder über die Ss 51 in Richtung Misurina. Wie am Vortag fährt man Richtung Auronzohütte und sieht dort bereits die Beschilderung für das Museum. Auf einem Parkplatz muss das Auto abgestellt werden – eine Weiterfahrt ist nicht möglich bzw. nur mit den dort wartenden Jeep-Taxis (Hinfahrt: 5,- Euro, Hin- und Rückfahrt: 8,- Euro). Der Parkplatz ist im Voraus zu bezahlen (1 Stunde = 1 Euro) – sehr schlecht, wenn man nicht weiß, wie lange man für Auf- und Abstieg sowie Besichtigung benötigt. Fünf Stunden waren bei uns (ohne Nutzung des Jeep-Taxis) knapp, aber ausreichend. Der Weg nach oben ist unspektakulär und nicht übermäßig anstrengend – den Taxiservice kann man sich als halbwegs fitter Mensch getrost sparen.

Oben angekommen machte sich allerdings Enttäuschung breit über das „Freilichtmuseum“: Außer einem Artilleriegeschütz und vielen zerstörten Gräben und Stellungen ist dort nicht viel zu sehen. Nach einigem Umherirren fand sich dann auch eine Anzeigetafel auf der verschiedene Punkte eingezeichnet waren und was sich an diesen befunden hatte. Die Antwort auf die zuvor aufgetauchte Frage, was die gelben durchnummerierten Schilder zu bedeuten haben, war also dann auch gefunden worden…

Fazit: Stark verbesserungswürdig. Würde man an der Bosihütte eine entsprechende Tafel und womöglich Handzettel anbringen, dann wäre den Besuchern vermutlich sehr weitergeholfen, was Rundweg und Beschilderung angeht. Im jetzigen Zustand ist es eher ein Ablaufen eines Weges und das zufällig Finden einer Hinweistafel – doch was bringt die einem, wenn man irgendwo vor einem Schild mit einer Nummer steht und nichts in der Hand hat, um nachzusehen, was einem diese Nummer sagen möchte?

Ansonsten dürfte die Doppelspitze Monte Piano / Monte Piana bei gutem Wetter einen atemberaubenden Ausblick auf die umliegenden Berge ermöglichen. Leider war an diesem Tag das Wetter nicht sonderlich gut, so dass die Aussichten eher trüb war. Erwähnenswert ist noch das „Toblacher Kreuz“ auf der Spitze (2.305 Hm) des Monte Piano.Toblacher Kreuz

Der Abstieg erfolgt ebenfalls über den sogenannten „Touristensteig“.

Google Maps: Monte Piano

Kosten:
1,- Euro Parkgebühren pro Stunde (vorab zu bezahlen!)
5,- bzw. 8,- Euro Jeep-Taxi