Leserbrief an die Rheinpfalz zum Thema „Strompreiserhöhung bei den Pfalzwerken“

Am 9. August 2007 habe ich einen Leserbrief an die Rheinpfalz geschickt, in dem ich mich auf einen Artikel über die Strompreis-Erhöhung der Pfalzwerke zum 1. Oktober 2007 beziehe.

Strompreiserhöhung bei den Pfalzwerken zum 1. Oktober 2007

(Rheinpfalz, 9.8.2007)

Im Jahr 2005 zahlte die Pfalzwerke AG laut Geschäftsbericht 8,50 Euro, 2006 sogar 9,- Euro Dividende pro Stückaktie.

Dividenden sind für gewöhnlich ein Teil des Gewinnes, den ein Unternehmen an die Aktionäre ausschüttet. In diesem Falle an die Kommunen, die Anteilseigner der Pfalzwerke sind. Ein lukratives Geschäft für die Kommunen – mir ist keine Aktie bekannt, die annähernd Dividenden in dieser Höhe ausschüttet. Die meisten Dividendenausschüttungen deutscher Aktiengesellschaften dürften sich in einem Bereich unter einem Euro bewegen.

Da stellt sich die Frage, wieso die Strompreise erhöht werden? Liegt es wieder einmal an den gestiegenen Einkaufspreisen? Dann sollte die Pfalzwerke vielleicht einfach auf einen Teil des Gewinns verzichten und die Dividende ein wenig verringern und dafür die Preise stabil halten. Fünf Euro Dividende ist immer noch ein ganzer Batzen Geld…

Oder müssen die unmittelbaren Pfalzwerke-Kunden mit ihrem höheren Strompreis dafür sorgen, dass die Pfalzwerke mit ihrer Billigmarke „1-2-3-Energie“ im überregionalen Energiemarkt mitmischen kann und ihre Preise konkurrenzfähig bleiben?

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