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Köln Marathon 12. September 2004

Am Köln-Marathon bin ich für das „Team Luftwaffe“ mitgelaufen.

Krankheitsbedingt musste ich allerdings kurz vor dem Lauf mein Training unterbrechen, so dass das Motto für mich nur noch lautete: „Durchhalten ist alles – egal welche Zeit!“. Wäre ich nicht für das Team gemeldet gewesen, sondern privat gestartet, wäre ich an diesem Tag nicht gelaufen.

So kam dann auch nur eine Nettozeit von ca. 5 Stunden und 15 Minuten zustande.

Bemerkenswert war allerdings, dass ich – im Gegensatz zum Bonner-Marathon – keinerlei Probleme mit Krämpfen hatte. Ich konnte sogar in den Tagen nach dem Marathon problemlos kleiner Läufe durchführen.

RheinEnergie Marathon Bonn, 4. April 2004

Im folgenden Bericht habe ich die Erfahrungen zur Vorbereitung meines ersten Marathon zusammengefasst.

Angefangen hat es damit, dass Kevin mich zu der Idee begeistern konnte, an einem Marathon teilzunehmen. Gesagt – getan… Wir fingen an – soweit es ging – gemeinsam zu trainieren.

Hier nun die Einzeldaten zu unserem Training:

Januar 2004
26.01.2004 – 10km – 57 Minuten
29.01.2004 – 10km – 56 Minuten

Februar
01.02.2004 – 7km
03.02.2004 – 20km
05.02.2004 – 10km
07.02.2004 – 8km
08.02.2004 – 12km
10.02.2004 – 20km
12.02.2004 – 3x1000m
14.02.2004 – 14km
15.02.2004 – 10km
17.02.2004 – 10km
19.02.2004 – 12km
21.02.2004 – 10km
22.02.2004 – 25km
24.02.2004 – 10km
26.02.2004 – 12km
28.02.2004 – 5km
29.02.2004 – 10km

März
02.03.2004 – 12km
04.03.2004 – 10km – 51 Minuten
07.03.2004 – 30km
10.03.2004 – 10km – 45 Minuten
13.03.2004 – 5km
14.03.2004 – 20km
16.03.2004 – 10km
21.03.2004 – 25km
23.03.2004 – 10km
27.03.2004 – 10km

April
01.04.2004 – 10km
03.04.2004 – 3km – 20 Minuten
04.04.2004 – 42,195km – 4 Stunden, 37 Minuten

Aus meiner Sicht verlief das Training recht schleppend und anstrengend. Wieso kann ich allerdings nicht mehr sagen.

Dennoch hat es am Tag des Marathon gereicht um über die Ziellinie zu gelangen.

Wobei es zwei kleine Dinge gab, die mich ein wenig aus der Bahn gerissen haben:

Bei Kilometer 20/21 hatte ich starkes Seitenstechen, so dass ich einige Schritte gehen musste, ehe ich weiterlaufen konnte.

Und ca. 200 Meter vor dem Ziel bekam ich urplötzlich in beiden Oberschenkel und in der linken Wade einen Krampf. Dass ich dabei nicht gestolpert bin, war überraschend. Jedenfalls musste ich eine kleine Dehnpause einlegen, ehe ich mich weiterschleppen konnte – immer damit rechnend, dass sich direkt wieder ein Krampf einstellt. Wäre dieser Zwischenfall auch nur 1-2 Kilometer vor dem Ziel passiert, hätte ich wohl abbrechen müssen.

Nach dem Marathon war bei mir erstmal die Luft raus. Wir sind dann mit dem Taxi nach Hause gefahren.

Eigentlich wollten wir uns nach dem Lauf eine Runde bei McDonalds gönnen – allerdings fiel das flach. Dabei hatten wir uns das die ganzen Wochen im Training immer wieder vor Augen gehalten. Aber am Ende war wohl die Erschöpfung doch zu groß bzw. keiner hatte Lust bei McDonalds etwas zu essen.

Die Tage und Wochen nach dem Marathon hatte ich immer wieder Probleme mit einem Ziehen in Wade und Kniekehle, so dass es recht lange dauerte, bis ich wieder normal mein Lauftraining absolvieren konnte.